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Informationen von Kunden, die unseren H-100W Einbaulautsrecher betreiben

02.01.2017 von Daniel Epple
Let‘s Make Music
Tiefbassunterstützung für Quad ESL 57

Schon lange (und kaum noch zeitgemäß) liefen meine alten Elektrostaten ohne Subwoofer.

     Da ich von anderen setups her wusste, wie wichtig die unterste Oktave für fast alle Musik  ist, die man so hört, entschloss ich mich, dass Dipol-Prinzip der Elektrostaten auch im Tiefbassbereich anzuwenden und baute ein Ridtahler-Testgehäuse für den H-100W.
In meinem Wohnzimmer fühlte er sich mit ca. 125 Quadratzentimeter Mündungsfläche am alten Onkyo Integra 8450 besonders wohl. Mit einer steilerflankigen Trennung und bass boost sind auch größere Mündungen möglich.
 
    Weil ich finde, dass kleine Membranauslenkungen am schönsten klingen,  machte ich vier Schallführungen für vier H-100W und stellte sie als Fuß unter die Quad ESL.  Das funktioniert  großartig, die sehr leichten und sehr steifen Papiermembranen mit ihren patentierten Halskrausen harmonieren perfekt mit den leichten Folien der Quads.  Anfangs befürchtete Windgeräusche wegen des für front-loaded horns  optimierten Korbes beim H-100W und der sorgfältig vorne wie hinten auf die Membran geklebten Glasfaserversteifungen erwiesen sich als unbegründet – es sind keinerlei Windgeräusche zu vernehmen. Kaum zu glauben, dass dieses Chassis bei Reckhorn für sage und schreibe 49,- Euro angeboten wird!

     Orgelmusik jedweder Couleur, Kontrabass, Schlagzeug in allen Variationen, die H-100W machen stets eine gute Figur. Obwohl mono betrieben, erweist sich die zweigeteilte Aufstellung unter den MHT-Einheiten als Vorteil: die Trennfrequenz kann so bei Jazz, Pop und Rock etwas höher liegen als bei Klassik, ohne das störende Ortbarkeit auftritt. Aber die Kombination spielt alles in allem so gut, dass man sehr selten an den Knöpfen dreht. Selbstverständlich und ausgeglichen, Tiefbass satt, trocken und fruchtig, ohne dass die Wände wackeln, was will  man mehr?

Daniel Epple