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Subwoofer Lügen & Fakten
1. "Der H-80 kann nichts taugen."
Ich lese das in einigen Foren von selbsternannten "Fachleuten", die den H-80 mehrheitlich noch nie gehört haben. Bitte nehmen Sie nur jene ernst, die den H-80 besitzen oder woanders im Vergleich gehört haben.
2. "Der H-80 ist gar kein Horn."
Jedes frontgeladene Eckhorn hat nur 2-3 sich erweiternde Kammern. Der H-80 kommt mit 2 Kammern aus. Die erste erweitert sich nur geringfügig durch 2 Verstrebungsplatten, die sich zum Ausstritt hin verjüngen. Die zweite Kammer besteht aus dem Volumen zwischen Unterseite und Raumecke mit einem Abstand von ca. 8 cm (7-9 cm sind variabel möglich ohne Einbußen). Eine zu schnelle Erweiterung des Hornhalses nach der Druckkammer ist ungünstig und weicht zu stark von der optimalen expotentiellen Hornfunktion ab. Man sieht an Monsterhörnern, dass die Erweiterung auf dem ersten Meter nur geringfügig ist und sich erst ganz zuletzt stark erweitert. Das gilt auch für Trompete, Tuba,    
Alpenhorn etc., bei denen man die Erweiterung der ersten 10% der Gesamtlänge kaum erkennt.
3. "Der H-80 kann keine 20-25 Hz wiedergeben."
Ungläubige testen bitte mit Sinusgenerator und starten bei ca. 15 Hz und fühlen den Schalldruck in einer Raumecke ab ca. 18 Hz. Bei 20Hz fangen bei mir die Fenster an, sich zu bewegen, eine Glastür und gestapeltes Geschirr in der Küche machen sich bemerkbar. Der Schalldruck steigt dann weiter bis 40 Hz und immer noch weiter bis 100 Hz. Die Schalldurckkurve ist natürlich nicht linear wie bei allen  Subwoofern. Den Schalldruck über 50-60 Hz betrachten wir als überflüssig und empfehlen, hier abzuregeln (HIGH CUT). Dadurch ergibt sich ein besserer Schalldruckverlauf und die störenden Raumresonanzen im Bereich 70-150 Hz werden nicht vom Subwoofer angeregt, sondern weniger schädlich von den frei stehenden Satelliten. Diese müssen in der Lage sein, ab 60-70 Hz ausreichend Schalldruck zu produzieren.
4. "Hörner klingen nicht gut."
Hörner sind im Mittelhochtonbereich für naturgetreue Wiedergabe zurecht weitestgehend verschwunden. Jedes Material direkt am Lautsprecher und insbesondere rundherum verändert den Klang. Deshalb findet man in sehr guten teuren Lautsprechern häufig freigestellte Mittel- und Hochtöner.  Auch das Basshorn verändert den Schalldruckverlauf. Jedoch sind die Klangveränderungen beim frontgeladenen Horn geringer und im Vergleich zu den Vorteilen uninterresant.  Eine Schalldruckabweichung von 6-8 dB im Bereich 25-40 Hz ist klanglich nicht relevant, zumal sich diese bei allen Subwoofern dadurch ergibt, dass die Kurve immer am unteren Ende abfällt. Am wichtigsten ist die Kontrolle der Membrane, die durch ihre Masseträgheit nach dem Impuls nachschwingt. Diese Ausschwingzeit ist bei geschlossenen Boxen recht lange, bei Bassreflexboxen und Dipolen viel zu lange, bei guten Basshörnern kurz und bei frontgeladenen Basshörnern am kürzesten.
5. "Gute Subwoofer sind teuer."
Das möchten Ihnen die Hersteller, Händler und die Magazin- und Werbeleute gerne einreden. Und wenn Sie es glauben und genug Geld haben, können Sie ab EURO 500.- durchaus brauchbare Modelle finden. Über EURO 1.000.- gibt es dem H-80 nahekommende Qualität, ab EURO 2.000.- vielleicht besseres.
6. "Das Hornprinzip ist veraltet."
So veraltet wie eine Basstuba, in deren Mundstück der Musiker Luft bläßt, die komprimiert und beschleunigt am großen Hornaustritt tiefe Töne mit hohem Schalldruck entstehen lässt. So veraltet wie die Natur; denn daher stammt es, wie auch alle anderen "Klanggesetze". Diese sollen nun mit "moderner" Technik überlistet werden, z.B. mit 25 cm Membranen in 20 Liter Gehäusen, die mit 200 Watt betrieben so kräftig und exakt klingen sollen wie eine 80 cm Kesselpauke.
7. "Hornlautsprecher braucht man nur für hohe Lautstärken."
Das stimmt bis auf "nur". Sorgfältig konstruiert bietet das Hornprinzip aber noch etwas Wichtigeres: Unerreichte Präzision.
8. "Mit Hochleistungsverstärkern und elektronischer Regelung kann man auch aus kleinen Subwoofern großen Bass zaubern."
Die Produktfamilien der teuren Fabrikate haben im obersten Preisbereich pro Box ein oder mehrere 30 oder 38 cm Lautsprecherchassis. Man benötigt wohl immer noch Membranfläche satt.
9. "Alle Subwoofer dröhnen bei Eck- oder Wandaufstellung."
Das gilt für alle herkömmlichen Gehäusetypen. Und kleine Boxen sind nur auf den ersten Blick kompakt. Wer jetzt den klangbesten Platz sucht, hat die Kiste plötzlich an unpassender Stelle stehen oder hört schlechter. Der H-80 ist nur für Eckaufstellung konstruiert mit einer Stellfläche von nur einem siebtel Quadratmeter. Hierdurch entfaltet sich ein unverzerrter, impulsfester Tiefbass mit hohem Wirkungsgrad.
10. "Selbstgebaute Subwoofer bieten mehr fürs Geld."
Wir haben einen Herz für engagierte Lautsprecherbauer, jedoch bekommen Sie für den H-80 Preis nur ein mittelmäßiges 30 cm Chassis anderer Fabrikate - ohne Gehäuse.
11. "Im Tiefbass kommt es nicht so sehr auf Feinheiten an."
Ja, es sei denn, man hört diese. Bei langgezogenem Bassgemurmel hört man kaum Unterschiede zwischen schwerfälligen und schnellen Lautsprechern. Kurze, kräftige Bassdrumschläge entlarven die meisten Subwoofer jedoch als Wummerkisten. Das große, leichte Fell einer 60 cm Bassdrum kickt mit 3 mm Hub ganz kurz und schnell so viel Luft in Ihren Unterleib, dass ein 30 cm Chassis in kompakter Box über 15 mm Hub machen muss. Die Ausschwingzeit einer solchen schweren Membrane ist über 10mal länger als die Bassdrum und kann deshalb nicht exakt klingen. Noch übler sind die Nachschwingzeiten der "beliebten" Bassreflexboxen. Das H-80 Chassis arbeitet in einem geschlossenen Gehäuse und auf eine kleine Druckkammer, wodurch mit dem weiteren Hornverlauf ein hoher Strahlungswiderstand entsteht – eine unabdingbare Vorraussetzung für wirkungsstarke und exakte Basswiedergabe – genau wie der Basstubabläser, der kräftig Druck auf das kleine Mundstück geben muss, dann aber nur mit Lungenvolumen enormen Bassdruck erzeugt. Versuchen Sie dass mal ohne Horn.
12. "Druckkammertreiber sollten besser leichte 38 cm Membranen haben."
Ja, wenn man noch lauter hören möchte, z.B. für Disco oder open air. Jedoch produzieren solche Membranen höhere Verzerrungen, da sie bereits in geschlossenen oder Bassreflexboxen leichter verbiegen. Wenn dann noch der Strahlungswiderstand der Druckkammer dazukommt, entstehen unkontrollierbare Biegeschwingungen der wenig stabilen Membrane. Der H-80 Treiber besitzt eine leichte luftgetrocknete Zellulosemembrane, die durch Kohlefaserfasern und chemische Härtung erheblich fester ist. Die 6-fach Verrippung verstärkt die Membranmitte, der anfälligste Bereich für schädliche Biegeschwingungen.
13. "Wenn man nur leise hört braucht man keinen starken Subwoofer."
Leider bringen die kleinen Subwoofer dann überhaupt keinen fühlbaren Tiefbass. Ich höre zu 99% Zimmerlautstärke und kenne das Problem auch von mittelgroßen 1000 EURO Subwoofern: kein Tiefbassgefühl – und dann so teuer? Ärgerlich drückt man LOUDNESS oder dreht am BASSREGLER. Jetzt wummert es irgendwie mit wahllos angehobenen Frequenzen. Die elektronische Anhebung verzerrt das Original extrem, weshalb high end Verstärker solche Regler gar nicht besitzen. Mein H-80 bringt mit 0,1 Watt in Zimmerlautstärke klaren, fühlbaren Tiefbass ohne LOUDNESS und sonstige klangverzerrende Pseudobassverstärkung. Nichts einzuwenden ist gegen eine Anpassung an die Raumakustik mit aufwendigem Regelwerk wie beim A-400 Subwooferverstärker.